Schloss Lenzburg

Geschichte erfahren – Gegenwart geniessen – Zukunft erörtern

Die Stiftung Schloss Lenzburg will die mittelalterliche Burganlage erhalten, der Bevölkerung zugänglich machen und für kulturelle Bestrebungen zur Verfügung stellen. Mit qualitativ hoch stehenden eigenen Veranstaltungen und Anlässen Dritter füllt sie die historische Stätte mit aktuellem Leben und macht in der geistigen Auseinandersetzung mit Zeiterscheinungen künftige Wege sichtbar. Sie fördert damit das Ansehen des Schlosses als gemeinschaftsbildenden Ort für die Öffentlichkeit und als Wahrzeichen des Kulturkantons.

VISION

Schloss Lenzburg strahlt mit einer kulturellen Leitaktivität weit über die umliegenden Grenzen hinaus und ist als Schauplatz lebendiger Geschichte für breite Bevölkerungskreise Ort der Begegnung und der Reflexion.

AUFTRAG

Die Bewahrung und Belebung von Schloss Lenzburg ist ein Schwerpunkt der städtischen und der kantonalen Kulturpolitik. Die Stiftung Schloss Lenzburg hat einen kulturellen Auftrag. Dieser ist in der Stiftungsurkunde festgelegt:
Sie soll die Schlossliegenschaft erhalten, sie der Öffentlichkeit zugänglich machen und für kulturelle Bestrebungen zur Verfügung stellen.

Die Stiftung erfüllt ihren Auftrag in einer strategischen und einer operativen Funktion:

  •  Als gesamtverantwortliche strategische Instanz sorgt der Stiftungsrat für das Erreichen des Stiftungszwecks, indem er das Zusammenspiel der drei operativ tätigen Partnerorganisationen sicherstellt und auf einen gemeinsamen Auftritt nach aussen achtet.
  •  Als autonome Veranstalterin im Ritterhaus und anderen Teilen der Schlossanlage ist die Stiftung auf operativer Ebene eine von drei gleichgestellten Partnerinstitutionen neben dem Museum und dem Stapferhaus.

ZIELE

Ihren Auftrag konkretisiert die Stiftung in den nachstehenden Zielen. Alle drei Schloss-Institutionen tragen auf ihre spezifische Weise dazu bei, dass diese Ziele erreicht werden.

  • Sie will das architektonische und geistige Erbe sichern, das sich in der Schlossanlage manifestiert.
  • Sie will mit Ritterburg und Wohnschloss vielen Besuchern Atmosphäre, Erholung und Bildung bieten.
  • Sie will ein vertieftes Bild von der Geschichte des Schlosses und seines Umfelds vermitteln.
  • Sie will die persönliche Auseinandersetzung mit wichtigen Gegenwartsfragen ermöglichen und leistet zu diesem Zweck Vernetzungs- und Übersetzungsarbeit an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft, Kunstschaffen und Bildungsarbeit.Sie will einen Ort der Begegnung, des nachhaltigen Erlebnisses, des Feierns und der Kultur pflegen.

TÄTIGKEIT UND ZIELPUBLIKUM

Die Tätigkeit der Stiftung manifestiert sich in den Aktivitäten der drei Schloss-Institutionen. Diese erfüllen den kulturpolitischen Auftrag zur Nutzung des gesamten Schlosses:

  • Das Museum vermittelt Geschichte und spiegelt die Aktualität in ihr.
  • Das Stapferhaus regt zur Reflexion von Gegenwart und Zukunft an.
  • Die Stiftung Schloss Lenzburg stellt das Schloss für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung und ermöglicht Dritten nachhaltige Erlebnisse.

Die drei Institutionen nehmen diese Aufgaben weitgehend autonom wahr. Die Stiftung sorgt im Sinne ihrer Zielsetzung für die verbindende Klammer.

Zielpublikum der Stiftungstätigkeit ist eine breite Öffentlichkeit aus der Region, aus der Schweiz und aus dem Ausland.

GRUNDSÄTZE DER TÄTIGKEIT

Die Stiftung orientiert sich in ihrem Wirken an den kulturpolitischen Vorgaben ihrer Auftraggeber, wie sie sich im Leitbild spiegeln, und an den Bedürfnissen ihres Zielpublikums.

Allen drei Schloss-Institutionen ist in ihrer Tätigkeit das Kriterium der Qualität unverzichtbar.

Die Stiftung definiert, welche Anlässe Dritter ihrer strategischen Ausrichtung entsprechen und gestaltet das Programm der Gastbelegungen, indem sie inhaltliche Schwerpunkte und Prioritäten setzt. Dabei schenkt sie sowohl «kulturellen» wie «kommerziellen» Aktivitäten auf dem Schloss Aufmerksamkeit, im Wissen darum, dass beide voneinander profitieren. Da die Unterstützung der öffentlichen Hand eine kulturelle Zweckbestimmung hat, gibt die Stiftung der Kultur den Vorrang.